Beiträge von H.Wittmann

    Literaturempfehlungen zum Thema Funktionelle Entspannung:

    Klinische Studien und Dissertationen:

    • Beck S. Vorzeitige Wehentätigkeit und Funktionelle Entspannung. Berlin: Humboldt-Universität 2001.
    • Bohmann, H. Efficacy of functional relaxation in asthma in comparison to inhaled terbutaline and guided body-perception. A standardized, prospective, randomized trial. Erlangen-Nürnberg: Friedrich-Alexander-University School of Medicine 1998.
    • Calatzis A. Funktionelle Entspannung als komplementäres Behandlungskonzept bei chronischen Schmerzpatienten im stationären Bereich: Eine prospektiv-kontrollierte Studie. Innsbruck: University of Innsbruck 2003.
    • Gebhardt M. Effektivität der Funktionellen Entspannung zur Stressprävention. München, Technische Universität 2016.
    • Hager D. Autogenes Training versus Funktionelle Entspannung. Erlangen-Nürnberg: Friedrich-Alexander-Universität 1997.
    • Lahmann C, Gebhardt M, Sattel H, Dinkel A, Pieh C and Probst T (2017) A Randomized Controlled Trial on Functional Relaxation as an Adjunct to Psychoeducation for Stress. Frontiers in Psychology, 8, 1553; doi: 10.3389/fpsyg.2017.01553
    • Lahmann, C., Gebhardt, M., Henrich, G., Dinkel, A., Pieh, C., & Probst, T. (2017). A randomized controlled trial on functional relaxation as an adjunct to psychoeducation for stress. Frontiers in Psychology, 8, 1553; doi 10.3389/fpsyg.2017.01553
    • Lahmann C, Schulz C, Schuster T et al. Effects of functional relaxation and hypnotherapeutic intervention on IgE in dust-mite allergic adult asthmatics: a randomized, controlled clinical trial. Journal of Nervous and Mental disease 2010; 198: 125-130.
    • Lahmann C, Gebhardt M, Henrich G, Dinkel A. Effectiveness of Functional Relaxation as complementary therapy in irritable bowel syndrome: a randomized, controlled clinical trial. Journal of Complementary and Alternative Medicine 2010; 16: 47-52.
    • Lahmann C, Nickel M, Schuster T et al. Functional relaxation and hypnotherapeutic intervention as complementary therapy in asthma: a randomized, controlled clinical trial. Psychotherapy and Psychosomatics 2009; 78: 233-239.
    • Lahmann C, Loew TH, Tritt K, Nickel M.Efficacy of functional relaxation and patient education in the treatment of somatoform heart disorders: a randomized, controlled, clinical investigation. Psychosomatics 2008; 45: 378-385.
    • Lahmann C, Schoen R, Henningsen P et al. Functional relaxation in comparison to audioanalgesia in the treatment of dental anxiety: a randomized, controlled, clinical investigation. Journal of the American Dental Association 2008; 139: 137-324.
    • Loew TH, Tritt K, Siegfried W, et al.Efficacy of "functional relaxation" in comparism to terbuatline and ‘placebo relaxation’ method in Patients with acute asthma. A randomized, prospective, placebo- controlled, crossover experimental investigation. Psychother Psychosom 2001; 70: 151-157.
    • Loew TH. Die Wirkung von FE bei akuter Bronchokonstriktion – vergleichbar mit dem Effekt eines Sympathomimetikums. Forsch Komplementärmed 1996a; 3: 110-115.
    • Loew TH, Siegfried W. ‚Functional relaxation’ reduces acute airway obstruction in asthmatics as effectively as inhaled terbutaline. Psychother Psychosom 1996c; 65: 124- 128.
    • Meixner-Swidergal F. Funktionelle Entspannung versus Progressive Muskelrelaxation in der nichtmedikamentösen Migräneprophylaxe. München: Ludwig-Maximilians Universität 2014. Schmidt J. Funktionelle Entspannung bei funktionellen Unterbauchbeschwerden, eine Placebokontrollierte Studie. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 2000.
    • Schmidt J G. Functional relaxation in the treatment of tension headache. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-University School of Medicine 2000.
    • Schön R. Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung im Vergleich zu der Audioanalgesie und einer Kontrollgruppe – ohne Entspannung – auf die Angst während zahnärztlicher Behandlung. Regensburg, Universität 2007.
    • Schreiner A. Die Behandlung des Fibromyalgiesyndroms mit der tiefenpsychologisch fundierten Körpertherapiemethode „Funktionelle Entspannung“ nach Marianne Fuchs. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 2004.
    • Sohn K R. Die Funktionelle Entspannung in der Therapie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 1998.
    • Seidel, N I. Veränderungen der Herzratenvariabilität bei Entspannungsübungen – eine kontrollierte Studie zur Wirkung der Funktionellen Entspannung auf das autonome Nervensystem bei Patienten mit Asthma bronchiale und psychosomatischen Störungen. Erlangen-Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität 1999.
    • Tressel-Savelli F. Die Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung im Vergleich zum autogenen Training bei essentieller arterieller Hypertonie. Regensburg, Universität 2007.
    • Witt S. E. Wirksamkeit der Funktionellen Entspannung im Vergleich mit einem imaginativen Verfahren, einer Placebounterweisung und einer Kontrollgruppe ohne zusätzliches Therapieziel bei allergischem Asthma bronchiale. Erlangen-Nürnberg: Friedrich-Alexander-Universität 2000.

    Kopfschmerzen, Rückenleiden, Reizdarm: Was wir fühlen, kann auch unseren Körperbeeinflussen. Bei psychosomatischen Beschwerden liegt oft keine organische Ursache vor. Moderne Therapien zielen darauf ab, Körper und Geist nicht mehr strikt zu trennen. In der Körpertherapie z. B. geht es darum, den eigenen Körper zu spüren und seine Grenzen erlebbar zu machen. Bei der Klopftechnik wiederum soll die Psyche durch das Klopfen auf einzelne Körperteile beeinflusst werden.


    Sendung vom Do., 24.11.2022 8:30 Uhr, SWR2 Wissen, SWR2

    Psychosomatik – Wie Gedanken und Gefühle die Gesundheit beeinflussen
    Kopfschmerzen, Rückenleiden, Reizdarm: Was wir fühlen, kann auch unseren Körper beeinflussen. Bei psychosomatischen Beschwerden liegt oft keine organische…
    www.swr.de

    Die neue App für Kriseninterventionsteams bei deren Einsätzen. Entwickelt wurde sie an der Katholischen Universität Eichstätt. In der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreuen unter anderem Kriseninterventionsteams (KIT) Menschen in Extremsituationen psychologisch. Die Ehrenamtlichen kümmern sich um Menschen vor Ort – quasi als Erste Hilfe für die Seele. Ein Psychologe der Katholischen Universität (KU) Eichstätt entwickelt deshalb eine App, die die Einsatzkräfte unterstützen soll: Dr. Robert Steinhauser der an der KU tätig und ehrenamtlich auch fachlicher Leiter des Eichstätter KIT ist konnte somit bei der App-Entwicklung auf seine eigenen Erfahrungen zurückgreifen.


    "HEiDi-PSNV". HEiDi ist konzipiert als modulares Unterstützungssystem für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Einsätzen: Ein digitaler Helfer für die (Einsatz-)Hosentasche mit Kurzanleitungen zu Einsatzszenarien und digitalen Werkzeugen wie Einsatzdokumentation, Checklisten und Materialverwaltung.


    Im Rahmen der öffentlichen Vorstellung veranstaltete die PSNV vom 02. bis 03. Dezember 2022 eine Kriseninterventionstagung zu verschiedenen Aspekten und Perspektiven von Krisenintervention und Notfallpsychologie. Herzlich eingeladen waren alle Fach- und Einsatzkräfte aus dem weiten Feld der Psychosozialen Notfallversorgung und den angrenzenden Berufsgruppen und Tätigkeitsbereichen.

    Teilnehmer gesucht - Belastungen von Einsatzkräften nach potenziell traumatisierenden Ereignissen.


    Das Psychotraumazentrum am Bundeswehrkrankenhaus Berlin hat nach dem Terroranschlag in Berlin damit begonnen, Einsatzkräfte nach besonders traumawertigen Ereignissen auf psychische Belastungen hinzu untersuchen. Ziel ist dabei, die Vor-und Nachsorgekonzepte nach Großschadensereignissen individuell anzupassen und den exponierten Einsatzkräften gezielt bedarfsgerechte Maßnahmen zur Hilfe und Behandlung anbieten zu können. Dies soll der Entstehung einer dienstunfallbedingten psychischen Störung vorbeugen.Wir möchten ein diagnostisches Verfahren entwickeln, um die psychischen Belastungen von Einsatzkräften umfassend zu erkennen und daraus geeignete Maßnahmen ableiten. Dadurch könnte Ihnen oder Ihren Kollegen zukünftig schneller mit individuellen Interventionen geholfen werden. Um sicherzustellen, dass es keine dienstlichen Überschneidungen gibt, liegt die Federführung dieses Projekts beim Psychotraumazentrum -Bundeswehrkrankenhaus Berlin.


    Ihre Daten werden dort pseudonymisiert ausgewertet - eine direkte Zuordnung zu Ihrer Person ist so nicht möglich. Wenn Sie es wünschen, können Sie eine persönliche Auswertung Ihres Fragebogens in schriftlicher Form erhalten. Ihre Vorgesetzten und ihre Organisation erhalten zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf ihre persönlichen Daten.

    Immer mehr Deutsche verlieren die Lust an der Arbeit. Mehr als die Hälfte würde gar nicht arbeiten, wenn es finanziell möglich wäre. Einer steigenden Zahl von Menschen in Deutschland vergeht nach einer neuen Umfrage die Lust am Arbeiten. Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer (48 Prozent) würde demnach in Teilzeit wechseln, wenn ihr Arbeitgeber das erlaubte. Und 56 Prozent erklärten, dass sie schnellstmöglich die Arbeit an den Nagel hängen würden, wenn sie finanziell nicht auf den Job angewiesen wären. Das hat das Umfrageinstitut Yougov für eine alljährliche Berufestudie ermittelt, die der Versicherer HDI am Dienstag in Hannover veröffentlichte. Die Demoskopen befragten im Juni und Juli 3891 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 15 Jahren. Vor Beginn der Corona-Pandemie 2019 hatten nur 41 Prozent gesagt, dass sie bei ausreichenden Finanzen das Arbeiten am liebsten einstellen würden. Mehr als drei Viertel sagten, dass sie die Einführung der Vier-Tage-Woche in ihrer jeweiligen Firma begrüßen würden, eine große Mehrheit allerdings nur bei vollem Lohnausgleich.


    Vor allem junge Arbeitnehmer

    Die Bindung an die Arbeit nimmt demnach vor allem bei jungen Arbeitnehmern ab: So sagten 58 Prozent der unter 25-Jährigen, dass sie sich ein Leben ohne Beruf nicht vorstellen könnten – 2020 waren es noch 69 Prozent gewesen. Sowohl der Auftraggeber HDI als auch die Bundesagentur für Arbeit sehen die Umfrage als Beleg für den raschen Wandel der Arbeitswelt: "Es verwundert nicht, dass die Anforderung von Unternehmen wie auch die Erwartungen er Beschäftigten an ihr Arbeits- und Alltagsleben sich rasant verändern", sagte Torsten Withake, Chef der nordrhein-westfälischen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit. Die Erwartungen der Arbeitnehmer stehen dabei im Gegensatz zu den Anforderungen des Arbeitsmarkts. Nach Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gab es im zweiten Quartal dieses Jahres 1,9 Millionen offene Stellen, so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebungen. Angespannt ist die Personalsituation demnach in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, aber auch Handwerk und IT-Branche melden viele offene Stellen.

    Wie bringe ich mein weinendes Baby zum Einschlafen? Diese Frage dürfte eine der meistdiskutierten unter jungen Eltern sein.


    Nur 13 Minuten Gehen und Warten braucht es dafür.

    Hirnforscherin Kumi Kuroda präzisiert das Studien-Ergebnis für menschliche Säuglinge: Eltern sollten ihr weinendes Kind etwa fünf Minuten eng an den eigenen Körper geschmiegt in gleichmäßigem Tempo herumtragen, möglichst ohne abrupte Bewegungen, berichtet das Team im angesehenen Fachjournal "Current Biology". Sobald es eingeschlafen ist, sollen sie sich demnach noch etwa acht Minuten mit ihm hinsetzen und es erst danach zum Schlafen hinlegen. "Viele Eltern leiden unter dem nächtlichen Weinen ihrer Babys", sagt die Erstautorin Kumi Kuroda vom Riken Center for Brain Science (CBS) in Wako." Das ist ein großes Problem, vor allem für unerfahrene Eltern, das zu elterlichem Stress und in einigen wenigen Fällen sogar zur Misshandlung von Säuglingen führen kann."


    So wurden die Tests durchgeführt

    Das 13-Minuten-Konzept erarbeiteten die Wissenschaftler:innen um Kuroda in Testläufen mit 21 Säuglingen unter vier Bedingungen: Die Kinder wurden im Gehen oder Sitzen gehalten sowie in ein unbewegtes oder ein schaukelndes Bettchen – etwa einen hin und her bewegten Kinderwagen – gelegt. Die Reaktionen wurden aufgezeichnet, zudem wurde über EKG der Herzschlag der Babys erfasst. Schreiende Säuglinge beruhigten sich innerhalb von etwa 30 Sekunden und ihre Herzfrequenz verlangsamte sich, wenn die Mutter beim Tragen ging. Alle Babys hörten auf zu weinen, fast die Hälfte von ihnen schlief ein. Versuchten die Mütter dann direkt, ihre schlafenden Babys ins Bett zu legen, wurde allerdings mehr als ein Drittel der Kinder innerhalb von 20 Sekunden wieder wach. Schliefen sie zunächst einige Minuten, bevor sie hingelegt wurden, war die Wahrscheinlichkeit merklich geringer, dass sie aufwachten. Ähnlicher Effekt bei schaukelnden Bettchen und Kinderwage. Einen ähnlich guten Beruhigungseffekt gab es mit dem schaukelnden Bettchen oder Kinderwagen. Weitaus weniger effektiv war es, wenn die Mutter das Baby im Sitzen hielt oder es in ein unbewegtes Bettchen legte. Die Herzfrequenz der Babys stieg dann sogar. Das war ebenfalls der Fall, wenn die Mütter sich beim Gehen mit ihrem Baby abrupt umdrehten oder stehenblieben.


    Eine weitere Erkenntnis des Teams: Minutenlanges Gehen wirkt nur bei schreienden Babys als Einschlafhilfe. "Überraschenderweise fehlte dieser Effekt, wenn Babys vorher schon ruhig waren", sagte Kuroda. Obwohl an dem Experiment nur Mütter beteiligt waren, gehen die Forschenden davon aus, dass die Wirkung bei allen Betreuungspersonen ähnlich sein dürfte.


    Gehen als Beruhigungseffekt

    Auch eine Erklärung für den beruhigenden Effekt des Gehens haben sie parat: die sogenannte Transportreaktion. Dieser angeborene Effekt sei bei vielen jungen Säugetieren zu beobachten, die noch nicht in der Lage seien, für sich selbst zu sorgen – Mäusen und Affen zum Beispiel. Die Jungtiere beruhigen sich und ihre Herzfrequenz sinkt, wenn sie aufgehoben und herumgetragen werden. Die Ergebnisse ihrer kleinen Versuchsreihe müssten noch in spezifischeren Experimenten mit größeren Stichproben bestätigt werden, betonen die Wissenschaftler:innen auch. Sie wollen ihre Erkenntnisse jedenfalls für eine Geschäftsidee nutzen: ein tragbares Gerät für Babys, mit dem Eltern Daten wie die Herzfrequenz ihres Kindes in Echtzeit auf ihren Smartphones sehen können. Quelle: dpa

    Wer einen geliebten Menschen verloren hat oder von jemandem verlassen wird, kennt die Schmerzen eines "gebrochenen Herzens". Das sogenannte "Broken-Heart-Syndrom" ist tatsächlich ein medizinisches Phänomen, das bei starker emotionaler Belastung wie Trauer, Kummer und Stress auftreten kann.


    Das "Syndrom des gebrochenen Herzens", in medizinischen Kreisen auch "Takotsubo-Syndrom oder Stress-Kardiomyopathie" genannt, ist eine noch nicht vollständig erforschte Krankheit.Zunächst deutet alles auf einen Herzinfarkt hin: Menschen haben typische Symptome wie Engegefühl und Schmerzen in der Brust oder Atemnot. Selbst das Blutbild zeigt ein erhöhtes Aufkommen von bestimmten Enzymen – ein klassischer Hinweis auf einen Infarkt.


    Ausgelöst werden die Schmerzen durch starken emotionalen Stress. Zumeist werden emotionale oder körperliche Ausnahmesituationen als Ursache vermutet. Das kann der Tod eines Angehörigen sein, aber auch Liebeskummer oder körperliche Belastungen wie eine Operation. Wie dieses Syndrom genau entsteht und welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, ist noch nicht vollständig geklärt. Besonders häufig betroffen sind Frauen nach der Menopause, nur zehn Prozent der Patienten sind Männer. Ob dies am veränderten Hormonhaushalt liegt, ist derzeit noch Gegenstand der Forschung. Bei etwa einem Drittel der Betroffenen sind starke emotionale Ereignisse den Beschwerden vorausgegangen. Das kann die Trennung einer Beziehung oder der Tod eines geliebten Menschen sein; bei einem kleinen Teil der Betroffenen sind Auslöser auch besonders positive Emotionen. Man spricht dann vom "Happy Heart Syndrom".


    Besonders in der Frühphase des "Broken-Heart-Syndroms" ist die Gefahr von lebensbedrohlichen Komplikationen hoch. Daher ist eine Monitorüberwachung auf der Intensivstation angezeigt, um einen drohenden Schock oder schwerwiegende Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen. Je nach dem auslösenden Ereignis kann auch eine psychologische Betreuung notwendig sein. Ist die Akutphase erstmal überstanden, ist die Prognose günstig: In der Regel bilden sich die Veränderungen am Herzmuskel innerhalb von wenigen Wochen vollständig zurück.


    Eine durch objektive Daten abgesicherte Therapie der Stress-Kardiomyopathie gibt es bisher nicht. Forscher der Universitätsmedizin Göttingen sind jedoch zu neuen Erkenntnissen über die Erkrankung gelangt, die auch für die Behandlung relevant sein könnten. Demnach weisen Herzzellen von "Broken-Heart-Syndrom"-Patienten eine erhöhte Signalweiterleitung und eine gesteigerte Empfindlichkeit auf Stresshormone, sogenannte Katecholamine, auf. Diese zwei Mechanismen wurden von den Forschern als typisch für das "Broken-Heart-Syndrom" identifiziert. Auf Basis dieser Erkenntnisse soll nun die Wirkweise von verschiedenen Medikamenten auf die erkrankten Herzzellen weiter erforscht werden.

    Blutgruppe als "Superspreader"

    Dass die Blutgruppe bei Corona eine bestimmte Rolle spielt, ist schon länger bekannt. Menschen mit einer bestimmten Blutgruppe stecken sich demnach seltener an, geben das Virus jedoch am häufigsten weiter. Hier lest ihr alles Wichtige über die neue Studie. ABO-Blutgruppen scheinen mit dem Risiko einer SARS-CoV-2-Infektion in Verbindung zu stehen, aber die zugrunde liegenden Mechanismen und ihre tatsächliche Bedeutung sind nach wie vor unklar. Forscher und Forscherinnen haben nun herausgefunden, dass sich Menschen mit einer bestimmten Blutgruppe am seltensten mit dem Virus anstecken, es jedoch am häufigsten weitergeben.


    Blutgruppe und Corona?

    Nach einer ersten Studie in Wuhan und Shenzhen in China, die zu Beginn der Coronavirus-Pandemie 2019 durchgeführt wurde, berichteten weitere Studien über Zusammenhänge zwischen ABO-Blutgruppen und COVID-19. Hier bestand ein geringeres Infektionsrisiko für Menschen mit der Blutgruppe 0 als für Menschen mit anderen Blutgruppen. Insbesondere die Blutgruppe A war mit einem höheren Risiko verbunden.


    Ablauf der Studie

    Die Studie, die im Fachjournal "Frontiers in Microbiology" veröffentlicht wurde, wurden insgesamt 330 Paare in einem Zeitraum von Januar 2020 bis Mai 2021 beobachtet. Die Mitarbeiter des Krankenhauses wurden gebeten, einen anonymen Fragebogen auszufüllen, der über den wöchentlichen COVID-19-Informationsbrief des Krankenhauses versandt wurde. Die Studie wurde zwischen April und Juli 2021 durchgeführt.

    Die Einschlusskriterien waren:

    • Positiver PCR-Test bei mindestens einer der Personen des Paares, wenn beide Partner erkrankt waren.
    • Eindeutige Identifizierung der ersten infizierten Person, wenn beide Partner erkrankt waren.
    • Auftreten der Symptome beim zweiten Partner innerhalb von 8 Tagen nach Auftreten der Symptome beim ersten Partner.
    • Die ABO-Blutgruppen der beiden Partner mussten bekannt sein.

    Die Ausschlusskriterien waren:

    • Die beiden Partner teilen nicht das gleiche Schlafzimmer.
    • Auftreten der Symptome beim zweiten Partner mehr als 8 Tage nach dem Auftreten der Symptome beim ersten Partner.

    Studie bestätigt: Blutgruppe 0 mit geringstem Risiko

    Bezogen auf die einzelnen Blutgruppen bestätigten die Studienergebnisse bisherige, mehrfach gewonnene Erkenntnisse. Ein Mensch mit der Blutgruppe 0 hat das geringste Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus. Das liegt daran, dass die Blutgruppe 0 beim Empfänger nur mit der eigenen kompatibel ist. Wenn ein Mensch aber infiziert sei, könne er das Virus besonders leicht an Menschen verschiedener Blutgruppen weitergeben.


    STUDIE ZU BLUTGRUPPEN

    PTBS: So krass verändert ein Trauma Franzys Leben

    Trauma, Flashback, Trigger – eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) haben nicht nur Soldat*innen! PTBS ist eine normale psychische Erkrankung, die viele Ursachen haben kann: Krieg, Folter, Unfälle, aber auch sexualisierte Gewalt und andere Gewalterfahrungen. Folgen und Symptome sind vielfältig: Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche. Aber auch das Risikio für eine Depression steigt.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Sie sind aus dem Kriegsgebiet der Ukraine geflohen? Willkommen in Deutschland. Sie brauchen Informationen und Hilfsangebote, eine Unterkunft oder ärztliche Versorgung? Wir wollen Ihre erste digitale Anlaufstelle für einen guten Start in Deutschland sein. Dieses Webangebot wird sukzessive ausgebaut.


    Hier geht es zum Info-Portal der Bundesregierung ukrainisch - deutsch

    Aldi erhöht bei über 400 Artikeln die Preise -Mineralwasser z.B. über Jahre konstant für 0,19€/1,5 l kostet nun 0,25 €. Andere Ketten werden wahrscheinlich folgen. Da wird beim Einen oder Anderen am Ende des Monats das Konto ziemlich leer ausschauen wenn das so weitergeht?

    [Ukrainischer Pass] Telekom MagentaMobilXL kostenlos inkl. Anrufen und SMS in die Ukraine


    Ukrainische Flüchtlinge erhalten aktuell bei der Telekom eine kostenlose SIM-Karte mit unlimitierten Gesprächsminuten und unlimitiertem Datenvolumen. Außerdem sind Anrufe und SMS in die Ukraine bis auf weiteres kostenlos. Einzige Voraussetzung ist die Vorlage eines ukrainischen Passes. Diese Möglichkeit besteht laut Shopmitarbeitern mindestens bis Ende Juni 2022.

    • Sie haben eine SIM-Karte für das Netz der Telekom erhalten.
    • Anrufe innerhalb der EU und in die Ukraine sind kostenlos.
    • Die Karte ist zur sofortigen, kostenlosen Nutzung freigeschaltet.
    • Darin enthalten ist die Telefon- und Internet-Nutzung in Deutschland. Alle Telefon-Gespräche und SMS aus Deutschland in die Ukraine sind bis auf weiteres kostenlos.
    • Die SIM-Karte ist personenbezogen. Sie darf weder verschenkt oder verkauft werden.

    Для того, щоби ви у Німеччині могли залишатися на зв’язку зі своєю родиною та друзями, ми надаємо вам цю SIM-карту.

    • Ви отримали SIM-карту для мережі Deutsche Telekom.
    • Дзвінки в межах ЄС та в Україну є для Вас безкоштовними.
    • Картка активована для негайного безкоштовного використання.
    • Вона включає використання телефону та інтернету в Німеччині. Усі телефонні дзвінки та SMS з Німеччини в Україну є також безкоштовними до подальшого повідомлення.
    • SIM-карта є персональною. Її не дозволяється віддавати чи продавати.
    • Для використання карти необхідно ввести PIN-код, що міститься на листі у додатку. Будь ласкa, зберігайте надійно цей лист.
    • Ви можете дізнатися свого номеру мобільного телефону на смартфоні, набравши *135#

    Was ist Notfallseelsorge? Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger bemühen sich zum Beispiel in den ersten Stunden nach einem Unfall oder anderen Katastrophen um Augenzeugen, Opfer, Opferangehörige, Vermissende, Hinterbliebene oder auch Verursacher. Wer in der Notfallseelsorge tätig ist, und was die Ziele von Notfallseelsorge sind, erfahren Sie in diesem Video.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Eine Angststörung erzeugt das Gefühl von starker Angst, obwohl es keinen Grund dafür gibt bzw. keine ersichtliche Gefahr droht. Gerade wegen diesen irrationalen Ängsten, suchen viele Menschen nach Hilfe. Sie erkennen, dass sie Angst haben, obwohl sie nicht in Gefahr sind. Wenn sie nämlich wirklich in Gefahr wären, dann würden sie sich automatisch so gut es geht schützen, und sie wären bestimmt besser dran. Menschen mit einer Angststörung, fürchten sich in bestimmten Situationen grundlos. Ihr ständiger Kampf, sich vor der Angst zu schützen, führt sie oft auf einen Weg, der die Probleme nur schlimmer macht. So verschieden Angststörungen sind, haben sie dennoch eines gemeinsam: Das Einzige was bestimmt kommt, ist die Angst vor dem nächsten Mal. Auch wenn sich die Ängste auf verschiedene Dinge beziehen, es ist immer der selbe Trick, den sich die Angst zu nutzen macht.


    Wenn Du mal eine unbequeme Erfahrung gemacht hast, dann ist es Angst die eine Situation für dich als "Gefahr" deutet. Was tun wir bei Gefahr? Kämpfen, Flüchten oder Erstarren.


    Wenn es schwächer aussieht als ich, dann werde ich kämpfen. Wenn es stärker aussieht als ich, aber langsamer, dann werde ich weglaufen. Wenn es stärker aussieht und schneller ist als ich, dann werde ich erstarren und hoffen, dass es mich nicht sieht. Das ist alles, was wir bei Gefahr tun können. Wenn Menschen zum Beispiel eine Panikattacke überkommt, oder sie vor einer Angstsituation stehen, oder von zwanghaften Gedanken überfallen werden, dann wird das instinktiv als Gefahr gedeutet. Sie versuchen sich dann mit Variationen von Kampf, Flucht oder Erstarren zu schützen.


    Eine Panikstörung veranlasst den Betroffenen seine Atmung nicht mehr zu kontrollieren und zu flüchten, anstatt zu versuchen die Atmung unter Kontrolle zu bringen (Bauchatmung, Atemübung), sich wieder zur beruhigen und in der Situation abzuwarten, bis das Panikgefühl wieder abklingt.


    Bei einer generalisierten Angststörung beschäftigt sich der Betroffenen ständig mit seinen negativen Gefühlen und Gedanken. "Was wäre wenn…?". Wichtig wäre die Gedanken erst einmal zu akzeptieren, dass sie da sind und sich dann aber auf die momentan wichtigeren Dinge zu konzentrieren. Gedanken kommen und gehen.


    Ein Mensch mit einer sozialen Phobie vermeidet es eine Feier (Bar, Kneipe, Veranstaltung..) zu besuchen oder verkriecht sich in eine Ecke anstatt auf Menschen zuzugehen, sie anzusprechen und zu sehen was passiert.


    Bei Zwangsstörungen meinen die betroffenen Menschen sich ständig die Hände waschen zu müssen oder führen wiederholte Handlungen aus wie z.B. zu schauen ob der Herd auch wirklich aus ist. Anstatt zu versuchen, die aufdringlichen Gedanken an Bakterien oder Feuer erst einmal zu akzeptieren, sie beiseitelegt und seine Energie wieder in die gegenwärtigen Aktivitäten hineinsteckt.


    Warum verlieren dann Menschen nicht ihre unnötigen Ängste, wenn sie schon sehen, dass in Wahrheit ihre schlimmsten Befürchtungen nicht eintreten, oder es zu keiner Katastrophe kommt?


    Weil unsere Schutzstrategien es der Angst leichter machen uns weiter auszutricksen. Falls sich diese Strategien zur Gewohnheit verfestigen, bestimmt die Angst über Dein Leben und schränkt Deinen Alltag ein. Du glaubst, dir damit selbst zu helfen, doch die Angst hat dich mit ihrem Trick betrogen und es noch schlimmer gemacht. Darum ist dieser Trick so hinterhältig.

    Deshalb hört man auch von vielen Betroffenen: "Je mehr ich versuche dagegen was zu tun, um so schlimmer wird es". Das ist wie wenn man versuchen würde ein Feuer mit Benzin zu löschen.


    Welche Erfahrungen helfen euch in eurem Leben und welche Möglichkeiten zur Selbsthilfe haben sich bewährt?

    FE – Informationsabende für Frauen in der Schweiz (CH - 6060 Sarnen)


    Ein Weg zur Selbstfürsorge:

    An den vier Abenden wird die Idee der FE vorgestellt, ihre Vorgehensweise kennen gelernt und viele Angebote daraus erfahren. Diese Angebote können im Familien- und Berufsalltag weiter ausprobiert und zu einem eigenen Schatz an Möglichkeiten zur Selbst-Fürsorge gemacht werden. Willkommen sind interessierte Frauen, die sich gerne sich selbst zuwenden möchten und sich Gutes tun wollen, um im Familien- und Berufsalltag gelassen(er) unterwegs zu sein.


    Termine auf Anfrage: jeweils 18.00 – 21.00 Uhr

    Kosten: keine

    Anmeldeschluss: keiner


    Leitung/Information/Anmeldung

    Damaris Bucheli, Logopädin, FE-Therapeutin, NFR-Körpertherapeutin, info@praxis-bucheli.ch

    Telefon: +4141 660 18 19

    Mit der App erreichen Sie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Notfall schnell und einfach. Aktuell funktioniert nora in 15 Bundesländern in Deutschland. In Berlin sind noch Abstimmungen erforderlich, bevor auch dort der App-Notruf angenommen wird. nora nutzt die Standort-Funktion Ihres Mobil-Geräts, um Ihren genauen Standort an die zuständige Einsatzleitstelle zu übermitteln. So können Einsatzkräfte Sie besser finden, auch wenn Sie selber nicht genau wissen, wo Sie sind. Über die App können Sie außerdem Notrufe absetzen, ohne sprechen zu müssen. Das ermöglicht Menschen mit eingeschränkten Sprach- und Hörfähigkeiten den direkten Kontakt zu den Leitstellen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.


    Möchten Sie mehr über nora wissen? Auf dieser Website finden Sie Hintergründe, Anleitungen und alles Wissenswerte über die offizielle Notruf-App der Bundesländer.